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DEUTSCHLAND: Positive Exportdynamik aber unzureichende Entwicklung der Unternehmensinvestitionen im Inland

Nach dem kräftigsten Wachstum seit fünf Jahren (’16: 1,9%) könnte die BIP-Wachstumsrate im aktuellen Jahr erheblich auf 1,4% abnehmen. Im September werden die Bundestagswahlen stattfinden, mit einer Wirtschaft, die sich im fünften Jahr in Folge in einem moderaten konjunkturellen Aufschwung befindet. Das BIP-Wachstum stützt sich auf den Boom der Immobilieninvestitionen und des Wohnungsbaus, die kauffreudigen privaten Verbraucher, Staatsinvestitionen in die Infrastruktur und andere öffentliche Ausgaben (insb. zur Bewältigung des Flüchtlingsansturms) und auf die kräftige Exportentwicklung (Eurozone). Die Zunahme der Ausrüstungsinvestitionen im ersten Vierteljahr
dürfte die industrielle Fertigung stimulieren. Für 2017 rechnet die Industrie mit einem Wachstum ihrer realen Wertschöpfung von 1,5% und mit der Schaffung von 500’000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. Die Arbeitslosenrate befindet sich auf einem Rekordtief (Juli ‘17: 5.6%).
Die Unternehmen melden den Rekord von über 1 Mio. offenen Stellen. Sie spüren vermehrt den Fachkräftemangel und stossen an Grenzen der Produktionskapazität. Dieser Beschäftigungsboom führt zu einem spürbaren Anziehen der Arbeitseinkommen (+10% seit 2014). Die
anhaltend günstige Arbeitsmarktsituation und niedrige Zinsen sprechen weiterhin für den Konsum als wichtige Konjunkturstütze. Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss (’16: 9% des BIP) spiegelt sich in den Handelsdefiziten anderer Länder, insbesondere der USA.
Für eine Rückkehr zu einem Handelsgleichgewicht bräuchte es laut einigen Analysten eine Ausweitung der staatlichen Investitionen und der Ausrüstungsinvestitionen der Unternehmen. Um die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte zu erhöhen und den inländischen
privaten Konsum und die Einfuhren zu erhöhen, werden Steuersenkungen (z.B. Mehrwertsteuer) als wirksam angesehen.

September 2017

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